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Hochschule für Musik “Franz Liszt” Weimar

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Institut für Musikwissenschaft

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Die Hochschule für Musik Franz Liszt bietet mit dem Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena in Kooperation mit der Friedrich- Schiller-Universität Jena ein breites Spektrum der musikge- schichtlichen Forschung und Lehre. Der Bereich „Musik des 20. Jahrhunderts“ ist daher im Kontext der Angebote zu anderen Jahrhunderten vielfältig vernetzt. Die Zusammenarbeit mit dem Institut für Neue Musik sowie mit dem Studio für elektro-akustische Musik (SeaM) der Hochschule ermöglicht zugleich die unmittelbare Berührung mit aktuellen kompositorischen Entwicklungen.

Ferner hat das naheliegende Interesse des Instituts an der spezifischen Kompositions- und Wissenschaftsgeschichte Thürin- gens und Ostdeutschlands seit Ende des Zweiten Weltkriegs den bereits viel beachteten Forschungsschwerpunkt „Musik und Musikleben in der DDR im europäischen Kontext“ herausgebildet. Dem Anfang mit dem Symposion "MUSIK MACHT PERSPEKTIVEN – Neue Musik in der DDR im europäischen Kontext", welches vom 6.-9. Dezember 2001 in Weimar stattfand und unter dem Titel Zwischen Macht und Freiheit – Neue Musik in der DDR als Band 1 der vom Institut gegründeten Schriftenreihe "KlangZeiten – Musik, Politik und Gesellschaft" veröffentlicht wurde, folgte im Wintersemester 2003/04 die interdiszipliäre Ringvorlesung an der Friedrich Schiller Universität Jena mit dem Thema "Zeitgenossenschaft - Künste und Kunstwissenschaften in der DDR"; sie wurde unter dem Titel "Die unerträgliche Leichtigkeit der Kunst. Ästhetisches und politisches Handeln in der DDR" als Band 2 der "KlangZeiten" veröffentlicht. Mit weiteren Themen zu Musik, Politik und Gesellschaft im 20. Jahrhundert sind auch die Bände 3 und 4 bereits erschienen: Nina Noeske, "Musikalische Dekonstruktion. Neue Instrumentalmusik in der DDR" sowie Matthias Nöther, "Als Bürger leben, als Halbgott sprechen. Melodram, Deklamation und Sprechgesang im wilhelminischen Reich". Drei der vier Bände versinnlichen die wissenschaftliche Forschung durch äußerst interessante Beilage-CDs mit bislang nicht erhältlichen Tonaufnahmen. Als nächster Titel ist ein Band über polnische Neue Musik geplant. Die Schriftenreihe steht auch wissenschaftlichen Publikationen zu historischen und außereuropäischen Themen zum Verhältnis zwischen Musik, Politik und Gesellschaft offen.

 

Kontaktadresse

Institut für Musikwissenschaft
Carl-Alexander-Platz 1
99423 Weimar
Tel.: 03643 / 55 51 96
Internet: www.hfm-weimar.de
e-mail:  albrecht.von-massow@hfm-weimar.de


 

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